Tips und Tricks 4

Interior Design Tipps und Tricks – 4

Einen wunderschönen Tag wünschen wir. Haben Sie schon etwas verändert, etwas ausprobiert? Heute geht es wie versprochen um Veränderung von Holzmöbeln oder anderen Holzgegenständen. Streichen, bemahlen, lasieren und beitzen kann unwahrscheinlich viel Spaß machen, bedeutet leider aber wie alle diese Dinge Arbeit, die kein Mensch sieht. Oft sogar nicht einmal man selbst.

Bitte fangen Sie nicht mit Restaurieren an und schießen Sie sich erst auf Gegenstände ohne besonderen Wert ein, denn Restaurieren oder Auffrischen von alten oder sogar antiken Möbeln, soll man Leuten überlassen, die das studiert haben und professionell machen! Denn auch die müssen sorgfälltig ausgesucht werden um dem Gegenstand nicht seine Persönlichkeit zu nehmen.

Für das Bemahlen oder Streichen werden Sie folgendes brauchen:

  1. Ausreichend Sandpapier
  2. Eine rutschfeste Unterlage
  3. Ein weiches trockenes Tuch
  4. Mehrere Pinsel
  5. Ein weiteres Tuch und Azeton
  6. Ein Glas warmes Wasser
  7. Einen Staubsauger ein greifbarer Nähe
  8. Holzgrundierung
  9. Die gewünschte Farbe

Als ersten Schritt, auch wenn das nach: „Ist doch klar“, klingt, ist das Auseinander nehmen des jeweiligen Teils. Nehmen Sie das Teil soweit als möglich auseinander und legen Sie sich die Einzelteile soo hin, dass Sie es später auch wieder zusammen bauen können. Früher habe ich zu „Das ist sowieso so logisch, dass kann niemand falsch machen“ tendiert und bin nicht einmal drauf gekommen, dass es so logisch garnicht war. Wenn jetzt all diese Einzelteile vor Ihnen liegen, empfiehlt es sich eine Skizze für den Zusammenbau zu machen.

Dann nehmen Sie das gröbste Schleifpapier und entfernen die oberste Lackschichte, bis Sie das Holz sehen können. Als nächstes nehmen sie eine Stufe feiner und um das Holz wieder „abzuschließen“ gehen Sie noch mit dem feinen Schleifpapier drüber.  Wenn Sie glauben, dass es jetzt so weit ist, dass Sie Ihr Ziel halb erreicht haben, muss ich Sie enttäuschen. Wischen Sie das Holz feucht ab und lassen Sie es  in Folge trocknen.  Während des Grundierens  und Wartens bis die Grundierung getrocknet ist, überlegen Sie sich erneut was Sie genau wollen, denn die Farbe des Holzes kann Sie auf neue Ideen bringen. Interior Design bedeutet einen flexiblen Plan und ein fixes zu erzeugendes Gefühl zu haben. Manchmal ist es auch gut einige Interior Design Magazine durchzublättern, OHNE die Ziele zu hoch zu stecken. Versuchen Sie jedoch nicht etwas aus einem Magazin zu kopieren, denn in diesen Wohnungen muss niemand wohnen und wenn doch haben diese Herrschaften zu meist Personal, dass sich um optische Störenfriede welches Art auch immer kümmern.

Wenn die erste Schicht der Grundierung trocken ist, nehmen Sie erneut das feinste Schleifpapier und gehen Sie erneut über alle Einzelteile. Jetzt wird die zweite Grundierung aufgetragen und wieder gewartet. Die Grundierung muss wirklich trocken sein, damit die Farbe schön und gleichmäßig ist und auch hält. Nun müssen Sie das Ganze noch einmal machen. Warten Sie bis das Holz nicht mehr kalt ist- denn dann ist die Grundierung wirklich trocken. Um zu vermeiden, dass sich Luftblasen bilden,  saugen Sie den „Arbeitsraum“ und schließen Sie die Fenster.

Nun kommt es darauf an was Sie genau auf das Stück mahlen wollen. Wenn Sie sich für ein Ornament entschieden haben, dann zeichnen Sie es sich das Muster auf ein Blattpapier und zeichnen Sie das Muster mit Hilfe von Blaupause auf die Einzelteile. Jetzt ist es wichtig wie die Teile zusammengesetzt werden, denn das Muster sollte weiterlaufend sein um wirklich professionell zu wirken. Im Fall von Streifen machen Sie diese mit Abklebe-Streifen für Mahler und Anstreicher. Das vereinfacht die Arbeit ungemein. Und bei einfärbigen Anstrichen, setzten Sie Akzente mit Hochglanzteilen oder mit Tonveränderungen. Wenn Sie hochglanzanstriche erreichen wollen, dann verwenden sie zum Schluss glasklaren Autolack und polieren Sie die Teile bis Sie sich selbst darin spiegeln.

Ich wünsche viel Spaß und viel Erfolg!

Dreamer

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